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mario f.- war on errorism

Der Wahlhamburger und Ex- Wilhelmshavener schreibt. Keine seelenlose Popliteratur für die Mitte- Intelligenzija, die erstmal nur eigenem Hedonismus und der modernen Inhaltsleere frönt, sondern Essays und Sudelstücke über den Wahnsinn Leben. Nach 25 Jahren konnte er sich immer noch nicht mit der Tatsache anfreunden, daß Vollidiot sein karrierefördernd ist.
Für ihn gibt es keine heiligen Kühe, die heilig genug wären um sie nicht zu schlachten. Besonders angetan haben es ihm politische Randgruppen von links nach rechts und dazwischen sowie (ehemalige) Akademiker im Allgemeinen und Besonderen.
In „Napalm, Froschfresser“ treffen sich Autonome und Neonazis zum gemeinsamen Parolenschmieden, in „Die Fahne hoch, Sylvester“ singt das Altersheim seinen all-time-fave, „Meine Kämpfin“ verarbeitet die traumatische Erfahrung, als Penisträger Gender an einer Provinzuni studieren zu wollen undsoweiter.
Trotzdem bleibt nach all dem Ventiltourettismus Eines: Hoffnung auf Besserung.
Der Stern schrieb 2001 „Mario setzt die Maßstäbe“, woraufhin sich die taz anschloß: „Bukowski ist tot, es lebe Mario. Nichts ist vor seinem Zynismus sicher.“
Nach einer Zeit im Poetry Slam- Bereich und einer Tour hat sich der Berufsautist und faschistoide Frauenversteher weitestgehend zurückgezogen und beehrt die Bühnen nur noch zeitweise.

Neustes Kind des jungen Mannes ist das Mediendesign.
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mario f.

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